1. FC Oldenburg Ahaus 1970 e.V. feiert Neustart, Platzeinweihung und holt das Vereinsjubiläum #50jahrefco nach

29. Juni 2022

1. FC Oldenburg Ahaus 1970 e.V. feiert „Neustart“, Platzeinweihung und holt das Vereinsjubiläum #50jahrefco nach

Am Samstag, den 25.06.2022 hatte der 1. FC Oldenburg Ahaus 1970 e.V. mehrere Gründe zum Feiern. Nach zwei Jahren der Pandemie und unzähligen verschobenen Veranstaltungen, beispielsweise das 50-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2020 und zwei Weihnachtsfeiern, lud der 1. FCO alle Mitgliederinnen und Mitglieder, Freundinnen und Freunde sowie Sponsoren und Stadtverwaltung zum „Neustart“ ein.

Gleichzeitig wurde der neue, hochmoderne Rasenplatz feierlich eingeweiht, auf dem hoffentlich ab August der Ball wieder rollt.

(Strahlendes Grün und eine beleuchtete Tribüne runden das Gesamtbild der „neuen“ Platzanlage ab.)

 

Die Veranstaltung begann am Nachmittag mit einem bunten Programm für die Jugendabteilung von KiTa-Training bis C-Jugend. Hüpfburg, Menschenkicker, Fußballdarts sowie Luftballonknoten und Kinderschminken sorgten für ein abwechslungsreiches Programm bei sonnigem „Oldenburger Wetter“.

 

Der offizielle Teil am Abend folgte ab 19:00 Uhr und begann mit der bemerkenswerten Eröffnungs- und Dankesrede des 1. Vorsitzenden Christian Coché. Er begrüßte im Namen des Gesamtvorstands und des Vereins die Bürgermeisterin Karola Voß, die Stadtverwaltung und den Baubetriebshof der Stadt Ahaus mit Herrn Benning, Herrn Janning und Herrn Sundermann, den Diakon Josef Korthues, die Ehrenvorsitzenden Udo Woltering und Josef „Toni“ Gerwing samt Ehrenvorstand, den Schützen- und Nachbarverein Oldenburg 1899 e.V. mit dem 1. Vorsitzenden Alfred Thiel sowie das amtierende Königspaar Dirk Kahla und Elke Haugwitz-Thesing, den Stadtsportverband in Person der Vorsitzenden Ingrid Vollmer, die Volksbank Gronau Ahaus sowie alle Mitgliederinnen und Mitglieder, die an diesem Abend der Einladung des Vereins gefolgt sind.

(Dankes- und Eröffnungsrede des 1. Vorsitzenden Christian Coché.)

 

Endlich konnte man das 50-jährige Bestehen (1970 bis 2020) am 52. „Geburtstag“ nachholen und dieses gleichzeitig mit der Einweihung des neuen Hauptplatzes feiern.

Nur um ein paar Eckpunkte zu nennen, was in den letzten Monaten am Vereinsgelände an der Ridderstraße 56 geschehen ist:

  • Kompletter Neuaufbau des ersten Rasenplatzes samt Austausch des gesamten Bodens
  • Eine vollautomatische Be- und Entwässerungsanlage
  • Eine neue Zaunanlage
  • Eine neue Flutlichtanlage mit LED Technik nach allerneustem Stand
  • Neue Elektrik und Vieles mehr…

Dieser Platz wird dem Verein in den nächsten Jahren dabei helfen, gut oder besser gesagt sehr gut, durch die kalte, nasse und dunkle Jahreszeit zu kommen.

 

Zuvor hatte man bereits in Eigenregie eine Tribüne errichtet, wofür Christian Coché noch einmal seinen Dank an den 2. Vorsitzenden Josef Segeler aussprach, der sich dem kompletten Projekt gewidmet und die Durchführung mit vielen Helfern übernommen hatte. Diese rundet das Gesamtbild der „neuen“ Anlage ab.

Aber „nur“ mit der Errichtung einer solchen Anlage hört die Arbeit ja nicht auf. Für viele Mitglieder/innen des Vereins, fängt die Arbeit hier erst an. An dieser Stelle bedankte sich der 1. Vorsitzende noch einmal vielmals bei Heinz Könning. Der ehemalige Geschäftsführer und Mitglied des Ehrenvorstands kümmert sich seit Jahrzehnten aufopferungsvoll um die Grünanlage, die Instandhaltung des Vereinsheims und den gesamten Verein. Dies kann sicherlich auch seine Frau Marita zu jederzeit bestätigen, die, wenn Sie Heinz sucht, am besten kurz zum Platz rüber gehen kann.

Christian Coché gab noch einige Einblicke in die Geschichte und jüngere Vergangenheit des Vereins und übergab unter großem Applaus das Wort an die Bürgermeisterin Karola Voß und anschließend an den Diakon Josef Korthues, der die Zeremonie der Platzeinweihung übernahm.

Danach verbrachte man viele schöne gemeinsame Stunden mit musikalischer und kulinarischer Unterstützung.

(Der aktuelle Gesamtvorstand des 1. FCO Christian Coché, Josef Segeler, Dirk Kahla, Ralf Wening, Torsten Herwing, Bernd Vortkamp, Thomas Doedt, Dominique Schwede, Kai Gerstenberger, Michael Hartog, Sebastian Schwieters, Tobias Segeler und Alexander Zukunft sowie Bürgermeisterin Karola Voß, Diakon Josef Korthues, der Baubetriebshof der Stadt Ahaus mit Herrn Benning, Herrn Janning und Herrn Sundermann sowie die Stadtsportbundsvorsitzende Ingrid Vollmer)

 

Die Geschichte des Vereins

Der Verein 1. FC Oldenburg entstand im April 1970. Damals zunächst als Thekenmannschaft der Gaststätte „Oldenburger-Eck“ in der Freizeitliga.

Im Jahr 1980 entschloss man sich aufgrund der sportlichen Erfolge und ansteigenden Spieler- & Mitgliederzahlen dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen im Bereich des Freizeit- und Breitensportes beizutreten.

 

Ein wirklich trauriger Moment in der Vereinsgeschichte war der Brand 1993 des Vereinsheims. Was damals nicht durch den Brand vernichtet wurde, wurde aus Sicherheitsgründen von der Feuerwehr „in Stücke“ geschlagen. 

Obwohl das Vereinsheim wieder toll aufgebaut wurde, sind dennoch einige Pokale und Erinnerungen aus der Zeit seit der Gründung des Vereins dauerhaft verlorenen gegangen.

Dann im Jahr 2005 – ein wirklicher bedeutender und schöner Moment, als man entschlossen hat den 1. FC Oldenburg an den DFB im offiziellen Fußballbereich des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) anzumelden. Dies geschah an einem Sonntagmorgen in einer Vorstandssitzung mit der Aussage: „DAS KÖNNEN WIR GERNE MACHEN, aber nur mit einem Konzept für die Jugendarbeit und mit jungen Leuten im Vorstand, die mit anpacken.“

Genau das wurde umgesetzt und heute, 17 Jahre nach der Anmeldung, steht der Verein mit einer sehr guten Jugendarbeit, einer tollen Senior/innen und Alt-Herren-Abteilung dort, wo man immer stehen wollten: in einer festen gut funktionieren Vereinsstruktur.

Josef „Toni“ Gerwing, der damalige 1. Vorsitzende, hat damals zu jeder Zeit ein besonderes Augenmerk auf die Jugendarbeit gelegt. Man kann mit Recht sagen, dass auch heute dieser Punkt noch das Hauptaugenmerk ist, was beispielsweise auch die Kooperation mit mehreren Kindergärten in Ahaus zeigt, welche sehr geholfen hat, eine derartige Jugendabteilung aufzubauen ohne beispielsweise über ein Neubaugebiet mit jungen Familien und kleinen Kindern zu verfügen.

 

Diese Arbeit trägt Früchte: In den letzten Jahren war der Verein bereits in der Lage, Jugendspieler, die schon schon seit der Minikicker ihre Fußballschnüre beim FCO schnüren, in den Seniorenbereich einzugliedern und zu halten. Damit hat die langfristig angelegte Aufgabe, im Besonderen die Jugendarbeit zu fördern, aus Vereinssicht bis jetzt sehr gut funktioniert und man wird weiter an dieser Aufgabe arbeiten und versuchen, diese stetig weiterzuentwickeln und auszubauen.

Um diesem Wachstum, auch im Jugendbereich gerecht zu werden, wurde die Anlage jahrelang erweitert und modernisiert. So wurde unter anderem ein zweiter Fußballplatz samt Flutlichtanlage errichtet, was ohne die Mithilfe und Zustimmung des Schützenvereins nicht möglich gewesen wäre. Ebenso wurde das Vereinsheim samt Kabinenanlage – so zuletzt 2014 – in Eigenleistung modernisiert und erweitert.